Arzneimittel sollen heilen oder lindern. Gleichzeitig gelangen sie bei Produktion, Ausscheidung sowie falscher Entsorgung in Gewässer und Boden. Bei allem Nutzen für den kranken Menschen stellt sich die Frage nach dem Schaden für Umwelt und Bevölkerung: Welche Rückstände hinterlassen sie in unserem Lebensraum? Sind diese «Nebenwirkungen» ethisch vertretbar? Gibt es Alternativen mehr mit der Natur statt gegen sie? Welche Rolle spielen Apotheker:innen am Schnittpunkt zwischen Verschreibung und Konsum? Ein anderer Blick auf unsere Medikamente.
Programm und Anmeldung →Teils Krebs fördernde, Erbgut verändernde, das Kind im Mutterleib schädigende und explosive Substanzen nicht berücksichtigt
Nur die Hälfte der Parameter im neuen Analyseprogramm von Rhystadt und Swiss Life dürfte neue Erkenntnisse über die Verschmutzung des Basler Chemiegeländes Klybeck bringen. Das reicht jedoch nicht aus, um die Kontamination durch mehr als 100 Jahre chemische Produktion zu erfassen, wie eine neue Studie der AefU zeigt: Es fehlen 61 meist sehr toxische Substanzen, die teils im Klybeck schon in hohen Konzentrationen nachgewiesen wurden.
Weiter →Breite Allianz fordert sauberes Wasser für eine gesunde Schweiz
Diverse politische Vorstösse zielen aktuell darauf ab, den Gewässerschutz in der Schweiz zu verwässern. Sie gefährden die Selbstverständlichkeit von sauberem Wasser in der Schweiz. Eine breite zivilgesellschaftliche Allianz fordert daher mit einem Appell Bundesrat und Parlament auf, unser Trinkwasser und unsere Gewässer konsequent zu schützen.
Weiter →Sauberes Wasser für eine gesunde Schweiz
Sauberes Trinkwasser ist für uns in der Schweiz selbstverständlich – doch diese Sicherheit ist bedroht. Pestizide und z. B. die Ewigkeitschemikalien PFAS belasten unsere Gewässer. Studien zeigen: Sie gefährden unsere Gesundheit und die Natur.
Trotzdem werden im Bundeshaus laufend politische Vorstösse eingereicht, die den Schutz unseres Wassers schwächen. Das ist verantwortungslos.
Wir fordern Bundesrat und Parlament auf, unser Trinkwasser konsequent zu schützen. Unterschreiben Sie den Appell – für den Schutz unserer Gesundheit und für sauberes Wasser.
Nur bescheidene Einsparung
Immer weniger Betriebe des öffentlichen Verkehrs (öV) akzeptieren am Ticket-Automaten Bargeld. Begründung: Sparen. Wir haben am Beispiel der Bern-Lötschberg Simplon-Bahn (BLS) nachgerechnet. Das Resultat: Ohne Bargeldschlitz sparen die BLS bescheidene 8 Franken pro Automat und Tag. Die Abschaffung des Bargelds aber stellt sich der Nutzung des öffentlichen Verkehrs unnötig in den Weg und schadet so dem Umwelt- und dem Klimaschutz.
Weiter →Wie uns über Wasser halten?
Fahrgäste ohne Bargeld bleiben stehen
ÖV-Betriebe sparen auf Kosten des Klimas
Überzogene Sterilisierungsvorschriften
Umweltrisiken ohne Nutzen für die Patient:innen
Es droht eine Wegwerfflut
In ihrer Hausarztpraxis oder beim niedergelassenen Spezialisten führen Ärzt:innen täglich kleinchirurgische Eingriffe durch. Nun drohen zusätzliche Vorschriften, welche die Aufbereitung von Medizinprodukten in Frage stellen und Wegwerfinstrumenten fördern. Das lehnen die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) ab.
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